Kollektivvertrag metallindustrie 2019 arbeiter

Posted on: July 24th, 2020

Am 19. Mai 2012 begrüßte der Vorsitzende von Südwestmetall, Rainer Dulger, den jüngsten Kompromiss in der Metallindustrie (siehe Pressemitteilung). Seiner Ansicht nach ließ die neue Vereinbarung den Unternehmen Raum, flexibel mit den Vorschriften über die Bindung neu qualifizierter Lehrlinge und die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern umzugehen. Der Südwestmetall-Vorsitzende betonte zudem, dass die Lohnerhöhung von 4,3 Prozent die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Branche widerspiegele, von der die Beschäftigten profitierten. Die Arbeitnehmer müssen nicht an Tarifverhandlungen teilnehmen, da die Verhandlungen von der Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband geführt werden. Der Tarifvertrag sieht vor, dass Unternehmen, die gezwungen sind, von diesen Optionen abzuweichen, abweichen. Befindet sich ein Unternehmen in ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten, soweit sein Beschäftigungsniveau beeinträchtigt wird, ist es nicht verpflichtet, diese Klauseln für Lehrlinge einzuhalten. Dasselbe gilt, wenn persönliche Gründe eine weitere Anstellung eines Lehrlings rechtfertigen. Im ersten Fall muss der Betriebsrat der Verzögerung zustimmen, im zweiten falles muss nur die Geschäftsführung zustimmen. Tariflohnzuschlag oder 8 Tage Urlaub • Im Juli 2019 erhalten Arbeitnehmer eine Zahlung von 400 Euro und einen jährlichen Tarifzuschlag von 27,5 % ihres Monatslohns. • Ab 2019 können Arbeitnehmer mit Kindern bis zum Alter von 8 Jahren oder Personen, die sich um Verwandte kümmern oder in ungesunden Arbeitszeitmodellen wie Schichtarbeit, alternativ den Tariflohnzuschlag in 8 Tage Urlaub umwandeln.

Zwei dieser acht Tage werden vom Arbeitgeber bezahlt. 3. Portugal – Die Beschäftigten in Krankenhäusern, Schulen und Müllabfuhr haben am 14. und 15. Februar 2019 landesweit gestreikt und die Regierung aufgefordert, die Löhne im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Die Regierung versprach, die Gehälter der am niedrigsten bezahlten Arbeitnehmer im Jahr 2019 zu erhöhen, aber die Gewerkschaften sagen, dass die Bezahlung von rund 600.000 Mitarbeitern des öffentlichen Sektors in den letzten 10 Jahren eingefroren wurde. Die kürzlich geschlossene Vereinbarung ermöglicht die uneingeschränkte Entsendung von Leiharbeitnehmern in jedem Unternehmen für 18 Monate. Nach Ablauf dieser Frist muss das Unternehmen prüfen, ob der betreffende Leiharbeitnehmer einen direkten unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten kann. 5.

Italien – Hunderttausende Menschen kamen am 9. Februar 2019 nach Rom, um an einer Kundgebung der Gewerkschaftsverbände CGIL, CISL und UIL teilzunehmen. Unter dem Motto “Eine Zukunft für die Arbeit” protestierten sie gegen die Austeritätspolitik, die nach Ansicht der Gewerkschaftsverbände zu tiefer Ungleichheit, zunehmender Armut und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen und Frauen, geführt habe. In der Pilotvereinbarung in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg wurde in vier Hauptbereichen eine Einigung erzielt.